Der Wind hat sich gedreht. Seit 2009 wächst in Dresdens Südvorstadt ein Cluster kreativer Unternehmer und Unternehmungen, die mit produktiver Begeisterung miteinander interagieren, fusionieren und kooperieren. Umgeben von TU, HTW, SLUB, Leibniz, Fraunhofer und Max-Planck entsteht hier ein Umfeld, in dem frische Ideen genügend Frei-Raum finden, um zu wachsen und mit Hilfe der benachbarten Unterstützer ihren Weg zu finden.

Die Türen stehen offen, Gespräche sind erwünscht und führen nicht selten zu neuen Ideen, Ansätzen und Lösungen. Coworking also. Freiberufler, Selbstständige oder Kreative benötigen längst andere Strukturen, in der die Infrastruktur zwar vorhanden ist, aber die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit nicht behindert wird, die jeder von ihnen aufbringen muss.

Kurzum: es braucht einen Platz, in der sie selbst und ihre Ideen wachsen können, nicht solo als Heimarbeiter, sondern im Miteinander der Solisten. Die Essenz dieser kreativen Mischpoke, dieser schöpferische Aufladepunkt, dieser Gelegenheitsspielplatz lässt sich nur schwer in Worte fassen und braucht doch einen Namen.

Wir nennen es neonworx.

 

ÜBER COWORKING IN DRESDEN

Über das Prinzip CoWorking wurde bereits viel geschrieben. Die Zahlen sprechen für sich (siehe www.coworking.de), weshalb wir die Lanze an einer anderen Stelle brechen. Gecoworked wird aus hauptsächlich drei Gründen: aus finanziellen (siehe deskmag), aus Gründen der Flexbilität und wegen der Community. Dem ein oder anderen mag diese Ausführung etwas flapsig erscheinen. Dem ist nicht so. Der Punkt ist: alle diese Punkte treffen zu, wir erleben es jeden Tag, für uns ist es schon fast Normalität, wir können nicht mehr ohne.

Das besondere an unserem Dresdner Modell ist dabei, dass wir nicht nur ein CoWorking Space sind. Wir sind eigentlich drei, mit jeweils anderen Raumkonzepten, anderen Mietern und verschieden langen Mietlaufzeiten. Jedoch befinden sich alle am selben Ort und können sich somit nich nur zentrale Einrichtungen und Ressourcen teilen, sondern eben auch die Community aus Unternehmen, Selbstständigen, Start-ups und Studenten. Man kennt sich, man spricht miteinander und jeder profitiert davon. Wir sind kein Gründerzentrum, kein Cluster der Kreativwirtschaft, kein Thinktank, wir gehören auch nicht zur Dresdner Forschungslandschaft. Oder doch?